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 TQJ-Archiv
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Die Fachzeitschrift für alle Taijiquan- und Qigong-Praktizierenden

Events

4. Wu Wei Cup
20. September 2014 in Hamburg (D)

Bereits zum vierten Mal veranstaltet die Wu Wei Schule für Tai Chi & Qi Gong unter der Leitung von Jan Leminsky den Wu Wei Cup, ein Turnier für Taiji-Formen und Tuishou. Wie bei Turnieren üblich, wird beim Formteil einerseits unterschieden in Stile und andererseits in Hand- und verschiedene Waffenformen, wobei grundsätzlich noch unterteilt wird in bis zu zwei Jahren, bis zu fünf Jahren, bis zu 15 Jahren und über 15 Jahren Taiji-Erfahrung. Zudem gibt es eigene Kategorien für Jugendliche bis 17 Jahre.
Beim Tuishou gibt es nur Wettbewerbe im Dingbu (fester Stand), die wie üblich nach Geschlechtern und Gewichtsstufen getrennt werden. Es wird im sogenannten Poolsystem gekämpft (jeder gegen jeden) und nicht im K.-o.-System, so dass alle TeilnehmerInnen mehrere Kämpfe haben. Bei mehr als acht TeilnehmerInnen pro Gewichtsklasse werden sie in zwei Pools eingeteilt.
Obwohl die Anmeldezahlen steigen und sich vermehrt TeilnehmerInnen aus dem Ausland angemeldet haben (Stand Ende Juli: bereits über 50 TeilnehmerInnen, auch aus China und Australien), wird dieses Mal das Turnier noch auf einen Tag begrenzt bleiben. Um einen reibungslosen Ablauf möglich zu machen, hat der Veranstalter den Wettbewerb Huobu (Tui-shou mit Schritten) gestrichen.
Es stehen sechs Wettkampfflächen für die Tuishou- und vier für die Formwettbewerbe zur Verfügung. Neben Schiedsrichtern aus Deutschland kommen auch welche aus Österreich, Belgien und den Niederlanden, um die Vielzahl der Wettbewerbe durchführen zu können. Der nächste Wu Wei Cup in zwei Jahren soll dann über zwei Tage durchgeführt werden, im nächsten Jahr gibt es wieder ein Turnier für Neulinge. Am 19. September, dem Tag vor dem Wu Wei Cup, führt Jan Leminsky ein Schiedsrichterseminar durch.
Die Teilnahmegebühren betragen 20 Euro (Mitglieder des Taijiquan & Qigong Netzwerkes 15 Euro) für die erste Kategorie, jede weitere 10 Euro. Anmeldeschluss ist der 31. August. Für die Tuishou-Wettbewerbe ist ein ärztliches Attest notwendig. Alle TeilnehmerInnen können sich für maximal vier Wettbewerbe anmelden.

Info:
Wu Wei Schule für Tai Chi & Qi Gong
Fon +49/ 40/ 85 50 01 58
hamburg@wuweiweb.de
www.wuweiweb.de/turnier/wu-wei-cup

Internationales Symposium Kampfkunst und Kampfsport in Forschung und Lehre 2014: »Von Kämpfern und Kämpferinnen – Kampfkunst und Kampfsport aus der Genderperspektive«
9. – 11. Oktober 2014 in Ludwigsburg (D)

Das vierte Symposium »Kampfkunst und Kampfsport in Forschung und Lehre« legt den Schwerpunkt seiner Betrachtung auf den »Blickwinkel der Geschlechter«. Der Veranstalter, die Deutsche Vereinigung für Sportwissenschaft, hat für das diesjährige Symposium den Titel »Von Kämpfern und Kämpferinnen – Kampfkunst und Kampfsport aus der Gen-derperspektive« gewählt. Thematisiert werden unter anderem die unterschiedlichen Erscheinungsformen »weiblichen« und »männlichen« Kämpfens, die unterschiedlichen Zugangsmotive und die soziale Konstruktion von Geschlecht in den Kampfkünsten und Kampfsportarten.
Gewünscht ist eine interdisziplinäre Ausein-andersetzung mit den unterschiedlichen Zugängen beziehungsweise Perspektiven der Personen, die mit Kampfkunst und Kampfsport konfrontiert oder davon fasziniert sind. Daher sind SportwissenschaftlerInnen aller Disziplinen sowie interessierte Personen aus der Sportpraxis und -organisation, die sich mit Kampfkunst und Kampfsport befassen, willkommen.
Wer als ReferentIn dazu beitragen möchte, kann noch bis zum 20. Juli ein Abstract einreichen (Call for Papers).

Info:
Anja Marquardt, University of Education,
Institut für Kunst, Musik und Sport,
Abteilung Sport
Postfach 230, Reuteallee 46
71634 Ludwigsburg
kuk2014@ph-ludwigsburg.de
http://sportwissenschaft.de/
index.php?id=kaempfen2014

 

Kongress Meditation & Wissenschaft 2014: »Auf der Suche nach der verlorenen Zeit«
24./25. Oktober 2014 in Berlin (D)

Alle zwei Jahre veranstalten die Identity Foundation, eine gemeinnützige Stiftung für Philosophie, und die Oberberg Stiftung Matthias Gottschaldt, eine Stiftung, die sich für eine integrale Heilkunst einsetzt, einen interdisziplinären Kongress zur Meditations- und Bewusstseinsforschung. Dieses Jahr findet er am 24. und 25. Oktober 2014 statt, wie immer in Berlin im Atrium der Deutschen Bank, und trägt den Titel »Auf der Suche nach der verlorenen Zeit«. Kooperationspartner sind das Lasalle-Institut und die West-Östliche Weisheit Willigis Jäger Stiftung.
Wissenschaftliche Studien zur Wirkung von Meditation belegen, dass Achtsamkeitspraktiken einen Zusammenhang zwischen mentalen Prozessen, subjektivem Zeitempfinden und objektiven Zeitstrukturen herstellen können. WissenschaftlerInnen und ExpertInnen aus Neurowissenschaft, Medizin, Psychologie, Philosophie und Religionswissenschaft werden mit Beispielen aus Forschung, Therapie und Alltagspraxis illustrieren, wie der Spagat zwischen inneren Bedürfnissen und äußeren Gegebenheiten in dieser Zeit gelingen kann.
Sandra Willeboordse, Dozentin der Medizinischen Gesellschaft für Qigong Yangsheng, wird in ihrem Vortrag »Qigong als Weg zu körperlicher und geistiger Harmonie – Einsatzmöglichkeiten in der Therapie und wissenschaftliche Erkenntnisse« Übungsformen vorstellen und die wissenschaftliche Methodik diskutieren, mit der die gesundheitlichen Wirkungen von Qigong nachgewiesen werden.
Die Teilnahmegebühr beträgt 410 Euro, mit Sofortüberweisung 398 Euro.

Info:
Dr. Nadja Rosmann
Fon +49/ 6192/ 20 68 258
nadja.rosmann@meditation-wissenschaft.org
www.meditation-wissenschaft.org

 

Symposium »Die spirituelle Dimension im Qigong und Taijiquan«
7./8. Februar 2015 in Berlin (D)

Das »Taijiquan & Qigong Netzwerk Deutschland« veranstaltet am 7./8. Februar 2015 im Urania in Berlin ein Symposium, das die »spirituelle Dimension« von Qigong und Taijiquan in den Mittelpunkt der Betrachtung rückt. Es will eine Plattform bieten, die Möglichkeiten der Integration von Spiritualität in Qigong und Taijiquan aufzuzeigen. Dabei soll auch der Frage nachgegangen werden, inwiefern Spiritualität als eigenständige Dimension von Gesundheit betrachtet werden kann und wie neben den körperlichen und energetischen auch die geistigen Aspekte von Qigong und Taijiquan einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit leisten können.
Darüber hinaus werden einzelne spirituelle Wege im Qigong und Taijiquan vorgestellt und universelle geistige Eigenschaften thematisiert. Es wird Wert darauf gelegt, nicht nur die chinesische Sichtweise, sondern auch die Erfahrungen anderer Kulturkreise zu betrachten und in eine fundierte westliche Sichtweise mit einzubeziehen.
Als ReferentInnen kommen Dr. Imke Bock-Möbius, Axel Dreyer, Joachim Faulstich, Dr. Gisela Hildenbrand, Dr. Gerald Hofer, Dr. Ellis Huber, Prof. Wilfried Kuhn, Ralf Rousseau, Isolde Schwarz, Christoph Stumpe, Klemens Speer, Markus Wagner, Wu Zhongxiang, Dr. Harald Wallach, Prof. Zhu Yiji, Dietlind Zimmermann und Yang Tingying.
Die Kongressgebühr beträgt 170 Euro, ermäßigt 130 Euro. Tageskarten kosten 140 (120) Euro für den Samstag und 50 (40) Euro für Sonntag. Bis zum 31. Oktober gibt es zudem einen Frühbucherrabatt.

Info:
Taijiquan & Qigong Netzwerk Deutschland e. V.
Fon +49/ 700 888 666 55
info@taijiquan-qigong.de
www.tqn-symposium.de

 

 
 



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