Heft 23, 1/2006

Mitgefühl und Demut entwickeln

Auffassungen und Erkenntnisse über die Seelenarbeit der Tian Gong Schule
Von Beate Weywara

Zwar wird oftmals von der Einheit oder der Harmonisierung von Körper, Geist und Seele gesprochen, ein direkter Bezug zur Seele findet sich im Qigong jedoch selten. In der Tian-Gong-Schule ist das anders, hier steht die Arbeit mit der Seele beziehungsweise mit ihren verschiedenen Teilen im Zentrum der Bemühungen. Beate Weywara erläutert die komplexe chinesische Auffassung von den unterschiedlichen Seelenanteilen Ling, Hun und Po, von denen die beiden letzten wiederum aus mehreren Teilen bestehen, und zeigt die Ansätze des Tian Gong zur Heilung von seelischen Störungen. Dabei spielen die Reinigung des Karmas und das Loslassen von egoistischen Verhaltensweisen eine wesentliche Rolle.

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