Heft 20, 2/2005
Eins werden mit sich und der Musik
Qigong mit Musikern
Von Frank Hartmann
Auch wenn Qigong in erster Linie einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt, kann es doch in bestimmten Fällen Sinn machen, zunächst bei bestimmten Symptomen oder spezifischen Problemen anzusetzen. Einen derartigen Fall stellen MusikerInnen dar, die durch ihre Tätigkeit speziellen Belastungen ausgesetzt sind. Starker psychischer und physischer Stress, asymmetrische Körperhaltungen und daraus resultierende Verspannungen sind typisch für ihre Situation. Frank Hartmann, der in sich die Erfahrungen eines Musikers und Musiklehrers und die eines Qigong-Lehrers vereint, hat ein Konzept entwickelt, um mit Qigong hier einen Ausgleich anzubieten. Er geht dabei vor allem auf vier Bereiche ein: Atem und musikalische Gestaltung, Stressprävention, muskuläre Spannungen und Spieltechnik sowie physische Belastungen durch die Spielhaltung. Der stete Wandel von Yin und Yang und eine Annäherung an Wuwei bilden den Kern seiner Arbeit.
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