Heft 18, 4/2004

Angst und Lebenslust

Erfahrungen mit Qigong bei Angst- und Panikattacken.
Von Silke Radtke

Die Empfehlungen, ob man mit psychischen Störungen Qigong üben sollte, gehen weit auseinander. Aufgrund ihrer persönlichen Erfahrungen mit Angst- und Panikzuständen sowie den Erlebnissen von SchülerInnen vermittelt Silke Radtke eine differenziertere Herangehensweise. Zum einen hat ihr Qigong sehr geholfen, ihre Angstattacken zu überwinden und ein vitales Körpergefühl zu entwickeln, zum anderen hat sie aber auch feststellen können, dass ihr bestimmte Übungen beziehungsweise Übungsanweisungen nicht gut getan haben. Vorsicht ist geboten beim Einsatz der Vorstellungskraft, insbesondere wenn die Vorstellungsbilder aus dem Körper herausgehen. Auch eine zu starke Anregung der Energie kann problematisch sein, solange der Körper sich noch nicht wirklich entspannen kann. Eine intensive Verbindung zur Erde wie etwa beim Stehen wie ein Baum ist hingegen äußerst wohltuend.

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