Heft 17, 3/2004

Auf den Spuren der Wudang-Künste

Von Paul Shoju Schwerdt

Immer wieder ist zu hören und zu lesen, dass Taijiquan seinen Ursprung im Wudang-Gebirge hätte. Wie die Zusammenhänge sich jedoch genau darstellen, bleibt ungewiss. Paul Shoju Schwerdt machte sich auf den Weg, um vor Ort nachzuforschen, was es mit den Wudang-Künsten auf sich hat. Er stellte fest, dass die Kultivierung der Kampfkünste im Wudangshan gerade erst wieder beginnt, dass es dort neben Unterricht in herkömmlichen Standardformen jedoch auch spezielle traditionelle Künste gibt, die bisher noch weitgehend unbekannt sind.

Gibt es einen besseren Platz, um über die Wudang-Künste zu schreiben, als im Wudang-Gebirge selbst? Wohl kaum. So sitze ich denn hier auf rund 1400 Metern Höhe, gleich um die Ecke der Tempel zur purpurnen Wolke, im Wudang-Gebirge und schreibe diesen Artikel.
Der Begriff der Wudang-Künste hat zweierlei Bedeutung, weshalb er oft zu Verwechslungen und Missverständnissen führt: Zum einen will er jene Künste beschreiben, die ihren Ursprung im Wudang-Gebirge haben, von hier stammen. Zum anderen gibt es in den sportlichen Wettkampf-Wushu-Richtungen Chinas eine Unterteilung in Shaolin-Künste und Wudang-Künste. In letzterem Begriffsverständnis fallen darunter Taijiquan, Baguazhang und Xingyiquan. Sie gehören zu den so genannten Neijia-Stilen, den inneren Stilen, und unterscheiden sich von den Prinzipien her von den äußeren Waijia-Stilen, sprich Shaolin-Stilen. Der Legende nach gehen die Neijia-Prinzipien auf Zhang Sanfeng (rd. 900 u. Z.) zurück, einen daoistischen Adepten, der im Wudang-Gebirge besondere Verehrung findet, weil er hier lange Zeit lebte.
Irreführend wird das Ganze aber, wenn man glaubt, dass zum Beispiel die 108er-Yang-Chengfu-Form des Taijiquan oder gar eine beliebige Taijiquan-Kurzform aus dem Wudang stamme.
Bekanntlich beginnt die Taijiquan-Geschichte ja mehr oder minder in Chenjiagou Mitte des 17. Jahrhunderts, und diese Wurzel ist schon eine uralte, die keiner mehr recht ausgraben beziehungsweise verifizieren kann. Was wir heutzutage als Taijiquan kennen, vor allem in Richtung Yang-, Wu- und Sun-Stil, entwickelte sich ja erst ab Anfang des 19. Jahrhunderts und dies nicht im Wudang-Gebirge, sondern im rund 700 Kilometer entfernten Beijing.
Nicht anders ist es mit dem Baguazhang und dem Xingyiquan. Auch diese beiden entstanden Mitte des 17. Jahrhunderts, voneinander unabhängig, an verschiedenen Orten und weit weg vom Wudang.
Immer wieder jedoch stößt man bei tieferem Recherchieren darauf, dass es eine eigene Kampfkunstrichtung im Wudang-Gebirge gab. Manche Gongfu-Heroen Chinas erhielten im Wudang ihren letzten Schliff. Beispielsweise wurde der legendäre General Li von einem daoistischen Wudang-Mönch in der Schwertkunst ausgebildet und wurde alsbald Chinas bester Schwertkämpfer. Da dieser General Li mit der Yang-Familie befreundet war, half er denn auch Yang Chengfu bei der Entwicklung der Taijiquan-Schwertform, die es vor Yang Chengfus Zeiten im Yang-Stil noch gar nicht gab.
Was ist also dran an den eigentlichen Wudang-Künsten, gibt es sie und wenn ja, wo? Diese Frage und andere beschäftigten mich schon seit längerer Zeit und ich war umso verwunderter, als mir Chinareisende vor etwa zehn Jahren berichteten, auf dem Wudang übe man die 24er Pekingform, was nun wirklich nichts mehr mit Wudang zu tun hat.

Tradition als Marketing-Strategie

Im Jahr 2000 hatte ich Gelegenheit, Li Xiande, der den Teilnehmern der Deutschen Qigong Tage als Abt des obersten Wudang-Tempels vorgestellt wurde, und Tian Liyang, einen daoistischen Mönch aus dem Wudang, zu interviewen und ein paar neugierige Fragen zu stellen. Später erst erfuhr ich, das Tian Liyang eine moderne Wushu-Ausbildung absolviert hatte und erst danach im Wudang sesshaft wurde. Teilweise arbeitete er als Gongfu-Lehrer in einer der ansässigen Wushu-Schulen am Wudang und Gerüchten nach soll er auch versucht haben, eine eigene Schule aufzumachen. Ich erinnere mich noch gut daran, dass ich bei ihm anlässlich des Symposiums ein Wochenendseminar mit dem Titel »Wudang-Qigong« besuchte. Der Unterricht bestand letztendlich aus ein paar Warm-ups, dem herkömmlichen Kniestreifen aus dem Yang-Taijiquan und Im-Kreis-Gehen aus dem Baguazhang. Das war ‘s. Wudang-Qigong?
Li Xiande, erfahre ich hier, ist der Präsident der daoistischen Vereinigung der VR China und als Offizieller eigentlich immer auf Achse, nur nicht im Wudang anzutreffen. Überhaupt ist dies hier der Trend: Die besten »Pferde im Stall«, mit denen am meisten geworben wird, sind eigentlich immer unterwegs im (reicheren) Ausland, um dort Seminare zu geben. So beispielsweise der Wudang-Großmeister und Linienhalter der Zhang-Sanfeng-Sekte, der für die Wudang Daoist Kungfu Academy wirbt. Er ist auf allen Flyern und auf ihrer Website, doch nur selten in der Akademie. Meistens ist er zu Hause oder auf Reisen. Oder auch der andere Wudang-Großmeister You Xuande, der der Hauptlehrer auf den Wudang-VCDs ist, die nunmehr auch in Europa in Umlauf kommen. Er hält sich größtenteils in Taiwan auf.
Wie auch immer: Ich fragte Li Xiande und Tian Liyang auf dem Symposium, was denn nun eigentlich die Wudang-Künste seien, und traditionsgemäß antworteten sie mit der üblichen Litanei Taijiquan, Baguazhang und Xingyiquan, weil die ja alle auf Zhang Sanfeng zurückgingen und im Wudang kultiviert wurden etc. (siehe Artikel TQJ 2/2000).
Also habe ich mich in alter Indiana-Jones-Manier auf die Socken gemacht, um hier im Wudang, vor Ort, nach den alten Wudang-Stilen zu graben, und wie soll es anders sein, man wird fündig. Doch zunächst einiges über den Wudang und die Situation hier: Das Wudang ist ein großer Gebirgszug in der Provinz Hubei im tiefsten chinesischen Inland. Zum Vergleich: Wenn man von Deutschland nach Hangzhou, dem Stammdomizil der Wushan International Association in China, reist, braucht man zirka 16 Stunden. Für die Anreise zum Wudang-Gebirge habe ich 54 Stunden gebraucht und dies über Zug, Flugzeug, Bus und Taxi. Das chinesische Inland ist bei weitem nicht so erschlossen wie die Metropolen Beijing, Shanghai, Hongkong und die Küstenregion, was sich teils zum Vorteil, teils zum Nachteil auswirkt, wenn man diese Region besucht. Der Nachteil ist, dass die Verkehrsverbindungen schlecht sind und typisch chinesischen Charakter haben, welcher Europäern nicht unbedingt liegt, sowohl an Hygiene wie auch an Komfort. Im Bezug auf Geschäfte ist hier alles an den Bedürfnissen der Chinesen ausgerichtet, nicht an westlichen Besucherströmen. So findet man weder einen Foreign Language Bookstore noch edle Teelädchen. Auch die Unterkünfte sind eher nach chinesischem denn internationalem Standard bemessen.
Der Vorteil ist, dass alles wesentlich preiswerter ist, man fühlt sich nicht wie in Shanghai und Beijing in einer Weltstadtmetropole mit Skyline gleich Frankfurt, Paris oder New York, sondern wirklich wie in China. Alles geht etwas langsamer, man hat mehr Zeit, kein McDonalds oder Kentucky Fried Chicken, und in allem steckt noch vielmehr der Duft von Abenteuer und Freiheit.

Reise ins chinesische Inland

Die günstigste Anreise zum Wudang ist über Beijing mit dem Zug nach Shiyan, dem nächsten größeren Ort mit Bahnhof am Wudang. Shiyan ist Chinas zweitgrößter Automobilhersteller, ansonsten aber eher eine chinesische Kleinstadt. Von dort fährt man mit dem Bus nach Wudangcity, einem kleinen Örtchen am Fuße des Gebirges. Schon in Shiyan reckte ich meinen Kopf aus dem Zugfenster, um die ersehnten Gipfel des Wudang zu erblicken, sah aber nichts. Frust! Nach einstündiger Busfahrt erreichte ich dann endlich Wudangcity und wieder schaute ich beim Aussteigen neugierig um mich auf der Suche nach den wolkenumwobenen Gipfeln. Aber die Umgebung erinnerte geografisch allenfalls an die mir vertraute Eifellandschaft – hier ein Hügelchen, da ein Hügelchen. Das war alles. Komisch, dachte ich bei mir und argwöhnte schon, dass man das Wudang-Gebirge wohl nur für Touristen ab und an aufbläst wie eine Schwimmente, um es dann wieder praktisch in einem Büdchen verschwinden zu lassen.
Nun gut, ich nahm also in Wudangcity ein Taxi, das mich zum Wudang-Gebirge bringen sollte, und fuhr noch cirka 45 Minuten, um endlich an dem großen Wudang-Tor, das ich von Fotos her kannte, anzukommen. Das Tor war auch wirklich so groß, wie es auf den Fotos schien. Nur – hinter dem Tor sah ich auch wieder nur die vertrauten grünen Hügelchen einer Eifellandschaft! Hier durfte der Taxifahrer nicht weiterfahren und es galt zunächst einmal 70 Yuan Eintritt zu zahlen, um durch das Tor zu kommen und sich eines der dort wartenden Taxis oder einen Kleinbus zu chartern. Hier, wie überall in China, ist der Preis natürlich Verhandlungssache und man muss, besonders als Nichtchinese, schon hart feilschen.
Nun durchfuhr mein Minibüsschen das berühmte Wudang-Tor und ich fuhr durch die schon mehrfach erwähnte Eifellandschaft. Alles in saftigem Grün (Mai), aber keine Wolkengipfel. Ich kürze an dieser Stelle die Fahrt ab und merke einfach an, dass diese nochmals über eine Stunde dauerte, langsam ins Gebirge hinein. Es ist ein riesiges Naturschutzgebiet immensen Ausmaßes und erst die letzten 30 Minuten schlängelt man sich mit dem Wagen die schmalen Serpentinen hinauf auf rund 1400 Meter zu meinem Domizil. Und hier sind sie, die Berge, teilweise dicht bewaldet, von hier aus sieht man es, man ist im legendären Wudang-Gebirge!
Die Wudang-Künste standen und stehen immer noch im Schatten ihres großen Bruders, der Shaolin-Künste. Um den Shaolin-Tempel herum stehen mittlerweile Hunderte Schulen mit Abertausenden von Schülern und schon vor Jahren entwickelte sich ein Massentourismus um Shaolin. Kein Wunder bei den Hunderten von Shaolin-Filmen, Serienfolgen und nicht zuletzt auch Marketingstrategien von Shaolin selbst, die sich mittlerweile durchaus mit westlichen messen können. So errichtet Shaolin offiziell in allen großen Weltmetropolen eigene Tempel, in denen authentisches Shaolin-Gongfu unterrichtet wird, zum Beispiel in New York, Paris, Berlin und andernorts. Rund um Shaolin werden viele Häuser der kleinen Händler abgerissen, da Shaolin selbst ein riesiges Ausbildungszentrum dort errichten will.
Anhand dieser Historie hatte man in China erkannt, dass Gongfu eine Goldgrube ist und einer der großen Anziehungspunkte für Touristen. Wudang, bis dahin eher in der Aschenputtelrolle und allenfalls Pilgerort tausender Chinesen daoistischer Ausrichtung, sollte ein weiterer Attraktionspunkt werden. Es ist kaum mehr als 20 Jahre her, dass man überhaupt wieder Mönche in den Klöstern zuließ, und allmählich werden einzelne Tempel res-tauriert und wiederbelebt. Von den Aberhunderten daoistischer Tempel des Wudang-Gebirges sind heute noch etwa zwölf aktiv und pflegen die Tempelarbeit. Nun galt es also, auch im Wudang die Kampfkünste wieder auf Vordermann zu bringen und bald gab es die ersten organisierten Wudang-Reisen, auf denen man Wudang-Künste lernen konnte. Doch meistens entpuppte sich dies als eine dem Kenner vertraute Kurzform bekannter Taijiquan-Stile oder als das herkömmliche Xingyiquan und Baguazhang des Wushu-Lehrplanes, wie er an den Wushu-Hochschulen unterrichtet wird.
Wo ist es also, das eigentliche Wudangquan, die Vielzahl der verschiedenen Kampfkunstformen, die früher im Wudang kultiviert und geübt wurden? Ich will es Ihnen sagen: Es findet gerade wieder seinen Weg zurück in die Berge. Ähnlich wie in den Anfängen des Shaolin der 80er Jahre machte man sich auf die Suche nach den letzten Erben der Wudang-Tradition und forschte, welche Lehrer noch welche Kunst unterrichteten, und diese helfen nun, eine neue Generation authentischer Wudang-LehrerInnen zu etablieren.

Gongfu als Wirtschaftsfaktor

Im Umfeld des Eingangs zum Wudang gibt es fünf Gongfu-Schulen und eine sogar direkt neben dem Tempel zur purpurnen Wolke, die Wudang Daoist Kungfu Academy. Hier werden sowohl junge chinesische Nachwuchsathleten in den Wudang-Künsten ausgebildet, die neue Trainergeneration, als auch Nichtchinesen. So treffe ich hier Marc aus England, der für zwei Monate Taiyi Wuxing lernt, Erik aus Dänemark, Bernd aus der Schweiz, der von Shaolin nach Wudang flüchtete und nun ein Jahr hier studiert, Irene aus den USA, die Baguazhang und Taijiquan lernen möchte, den bärenhaften Boris aus der Ukraine, Karl-Heinz aus Deutschland, der vier Wochen lang sein Taijiquan vertiefen möchte, und Björn aus Schweden, der hier für ein halbes Jahr das Wudang-Schwert schwingt. Die meisten der Teilnehmer wissen noch gar nicht so recht, was alte Wudang-Kunst und was späterhin Wudang-Kunst genannt wurde. Der Grund, weshalb sie hier herkömmliches Baguazhang und Taijiquan lernen wollen. Doch auch all die anderen authentischen Stile werden hier unterrichtet, vom Huang Ni Zhang, Taiyi Jiushi Zhuang, Taiyi Wuxingquan, Liuhui Shenzhou, Zhiran Shenchui, Fuchenjian, Louxian Fuchen, Chunyang Lian-huanjian, Sanbao Taijiquan bis zum Zhang Sanfeng Taijiquan – und das sind nur einige der möglichen Stile.
Doch wie stehen sie nun in Beziehung zu den uns bekannteren Stilen wie Taijiquan oder Bagua-zhang? Historisch ist diese Frage nur schwerlich zu beantworten, da die Entwicklung von Taijiquan, Baguazhang und Xingyiquan – selbst, wenn man der Legende Glauben schenkt – sich vor Jahrhunderten trennte. Bei äußerlicher Betrachtung ähneln dem herkömmlichen Taijiquan am ehesten das Zhang Sanfeng Taijiquan und das Taiyi Wuxingquan. Die anderen zeigen offensichtlich die reine Kampfkunst, das heißt der Ablauf ist zumeist schnell und dynamisch, mit vielen Fajing(explosiven)-Elementen.
Im Gegensatz zum kommerziellen Shaolin ist es auf dem Wudang noch regelrecht romantisch. Neben zirka 40 chinesischen Studenten gibt es kaum mehr als eine Handvoll westlicher und man lebt wirklich in der Abgeschiedenheit der Wudang-Berge. Die Straße endet denn auch einige hundert Meter weiter, von wo aus man nur noch zu Fuß die einzelnen Tempel und abgelegenen Gipfel erobern kann. Zwar gibt es hier oben eine ganze Reihe Souvenirlädchen, doch die sind ganz nach dem Bedarf chinesischer Touristen und Pilger ausgerichtet: Wasserflaschen für den Durst unterwegs, chinesische Instantnudeltöpfchen als Marschverpflegung, Wanderstöcke, daoistische Anhänger und Kettchen sowie natürlich Schwerter in allen möglichen und unmöglichen Ausführungen.

Es gibt noch Geheimnisse

Meinen Informanten zufolge werden die Künste auch nicht in den Tempeln kultiviert beziehungsweise gehört dies nicht zum alltäglichen Tempelbetrieb, was eigentlich sogar Sinn macht. Wohl aber gibt es unter den Mönchen in den Tempeln einzelne, die für sich Kampfkunst üben. Auch gibt es hier und da Eremiten, die an kleinen Schreinen oder heiligen Plätzen in Höhlen leben und hier im Stillen für sich üben. So treffe ich zum Beispiel den »barfüßigen Daoisten«, der zwölf Monate im Jahr und überall nur barfuß geht. Er lebt mit einem weiteren Mönch in direkter Nähe des Platzes, an dem Zhang Sanfeng den Grundstein des Neijia, der inneren Künste, gelegt haben soll, und ich erfahre – ganz im Vertrauen –, dass er selbst auch Baguazhang übt, aber niemandem zeigen mag.
Wundern macht mich, dass die Chinesen selbst vollkommen verblüfft sind, wenn ein Ausländer wie ich mehr über ihre eigenen Künste zu berichten weiß als sie selbst, womit ich hier immer wieder erstauntes Kopfschütteln errege. Andererseits ernte ich ebenso erstauntes Kopfschütteln, wenn mich Chinesen im Wudang-Gebirge erst über den Stand der deutschen Fußball-Bundesliga informieren müssen, der mir wiederum vollkommen unbekannt ist.
Fazit: Ja, es gibt sie, die Wudang-Künste, wenngleich sie erst einmal den Kampfkunstinteressierten zugänglich gemacht werden müssen. Um diesem Missstand Abhilfe zu verschaffen, kooperiert die deutsche Wushan International Association nunmehr mit der daoistischen Wudang Kampfkunst-Akademie auf dem Wudang und vermittelt Studienaufenthalte an der Quelle der Wudang-Künste.

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Heft 15


Paul Shoju Schwerdt
ist Taijiquan-, Qigong- und Zen-Lehrer, lernte Taijiquan und Qigong u. a. von Xia Tao, Zhang Youquan, Prof. Tang Youyue und Yue Tongke, ist Ausbildungsleiter der Wushan International Association (WIA) und Direktor des Zen Peacemaker Ordens Europa.