Heft 17, 3/2004
Verborgene Dimensionen der Bewegungskunst
Die dynamische Kinesphäre des Taijiquan.
Von Dieter Hoffmann
Wenn wir Taijiquan- oder Qigong-Bewegungen lernen, achten wir in der Regel auf Haltung, Körperkoordination und Energiefluss. Die Betrachtung der Bewegungsebenen im Raum ist ein westlicher Ansatz, der das Verständnis für die körperlichen Abläufe und die Zusammenhänge zwischen Bewegung, Kraftentwicklung und Kontakt nach außen vertiefen kann. Dieter Hoffmann erläutert die Bedeutung der horizontalen Ebene, die vorne und hinten unterscheidet und den Raum für Nähe und Distanz bietet, der vertikalen Ebene, auf der wir uns nach links und rechts ausrichten und Balance, Kraft und Widerstand erleben, der Sagittalebene, auf der wir oben und unten unterscheiden und nach Richtung, Verbindung und Beziehung über die Körpergrenzen hinaus suchen, und ihr Zusammenspiel untereinander.
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