Heft 14, 4/2003

Taijiquan auf dem Weg nach Olympia

Die sportpolitische Seite einer traditionellen Kunst.
Von Urs Krebs


Während man bei uns noch darüber streitet, ob es Sinn macht, mit Taijiquan auf Turnieren anzutreten, hat es sich allmählich herumgesprochen, dass es möglicherweise sogar olympische Disziplin wird. Urs Krebs beschreibt, wie sich diese Entwicklung aus der Einbeziehung des Taijiquan in die China Wushu Association und der von dieser betriebenen Internationalisierung ergeben hat und dass die Chancen tatsächlich nicht schlecht stehen. Allerdings würde das nur für Frauen gelten, da die Organisatoren im Interesse einer vielfältigen Präsentation des Wushu die verschiedenen Disziplinen zwischen Männern und Frauen aufgeteilt haben. Wettkampfform wird voraussichtlich die 42er Form werden, eine Qualifizierung auf nationaler Ebene und bei den Weltmeisterschaften 2007 wird erforderlich sein. Die genauen Teilnahmevoraussetzungen werden aber erst nach einer endgültigen Entscheidung 2004 veröffentlicht.

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