Heft 13, 3/2003
Vitalität und Dynamik
Der Begriff Qi im energetischen Menschenbild der chinesischen Medizin.
Von Daniel Stehli
Der Begriff »Qi« ist Taijiquan- und Qigong-Praktizierenden in der Regel vertraut, wenn es jedoch um die genauen energetischen Vorgänge im menschlichen Körper geht, wird es schon schwieriger. Daniel Stehli, Therapeut für chinesische Medizin, erläutert die Entstehung von Qi aus dem Erbanteil der Eltern und den aus Atemluft und Nahrung gewonnenen Komponenten und die weitere Verfeinerung im Körper zu »wahrem Qi«, das wiederum das nährende Yingqi und das schützende Weiqi bildet. Die zahlreichen oft ähnlich klingenden, aber doch unterschiedlichen Begriffe, die Qi in verschiedenen Zuständen und Funktionen bezeichnen, werden aus der Sicht der chinesischen Medizin erklärt. Dadurch sollen die komplexen Zusammenhänge im Energiehaushalt deutlicher und zukünftige Begegnungen mit dem Wirrwarr chinesischer Fachausdrücke erfreulicher werden.
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