Heft 13, 3/2003

Rhythmisierung des Schulalltags auf der Grundlage von Qigong

Ein Ausweg aus dem schulischen Erschöpfungstief.
Von Horst Hofmann

Eine grundlegende Ursache für das niedrige Leistungsniveau der SchülerInnen und die hohe Krankheitsrate des Lehrpersonals in Deutschland sieht Horst Hofmann, Oberstudienrat für Mathematik und Physik an einer Gesamtschule in Nordrhein-Westfalen, in einer allgemeinen Erschöpfung, die durch ungesunde Lebensweise und Dauerstress hervorgerufen wird. Er hat auf der Grundlage neuerer Forschungsergebnisse der Biomedizin und der Erholungswissenschaft als auch der Erfahrungen mit Qigong ein Konzept für einen aufbauenden Unterricht entwickelt, mit dem Erschöpfung durch einen kompetenten Umgang mit der eigenen Lebenskraft weitgehend vermieden werden kann. Ein Schlüssel zu besseren Schülerleistungen und psychosozialer Entlastung der LehrerInnen sind dabei mehr und längere Erholungspausen zum richtigen Zeitpunkt mit einem angemessenen Pausenverhalten. Bei der Gestaltung der Pausen im Unterricht spielt Qigong eine grundlegende Rolle. Sein Beitrag zur inneren Schulreform legt nahe, Qigong – westlich und schülernah präsentiert – in die Lehrerausbildung aufzunehmen.

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Heft 13