Heft 6, 4/2001

Äußere Welten im Taijiquan

Eine Interpretation der Taiji-Prinzipien für den Unterricht.
Von Klemens J. P. Speer

Die Vielfalt an Taiji-Prinzipien, die in der Literatur und beim Lernen von verschiedenen LehrerInnen auftaucht, hat Klemens J. P. Speer nach fünf Leitprinzipien geordnet. Diese Strukturierung orientiert sich an »Sinken«, »Aufrichten«, »Zentrieren«, »Fließen« und »Loslassen«. Jedes dieser Grundprinzipien verdeutlicht er durch weitere, damit verbundene Begriffe und durch entsprechende Zitate aus den klassischen Schriften des Taijiquan. Bilder, die eine praktische Umsetzung im Üben erleichtern sollen, sowie Übertragungsmöglichkeiten auf den Alltag können Lernende und Unterrichtende in ihrer Praxis unterstützen. Dabei wird deutlich, dass alle Prinzipien erst als Einheit ihre Wirkung voll entfalten und Übende den letztlichen Zielen des Taijiquan näher bringen. Diese liegen für Klemens Speer im Einswerden mit dem Dao, dem Wuwei beziehungsweise Loslassen und dem De, dem Handeln aus der Mitte.


Inhaltsverzeichnis

 

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