Heft 6, 4/2001

Selbstbewusstheit und soziale Kompetenz

Möglichkeiten von Qigong Dancing in der Psychotherapie.
Von Sabine Ecker

In Ausgabe 1/2001 des Taijiquan & Qigong Journal stellte Dietlind Zimmermann das von Gertrud Schröder/Long Ping entwickelte Qigong Dancing vor. Diplom-Psychologin Sabine Ecker ist ebenfalls Qigong-Dancing-Lehrerin und hat in ihrer beruflichen Praxis psychotherapeutische Einsatzmöglichkeiten und Wirkungen dieser neuen Methode erkundet. Die auf den chinesischen Arzt
Hua Tuo zurückgehenden Tierübungen sowie ihre Weiterführung in freier
Bewegung und Kontaktübungen bieten ein weites Feld zur spielerischen
Auseinandersetzung mit eigenen Erfahrungen, Traumatisierungen und Verhaltensmustern. Bär, Kranich, Tiger und Schlange stehen für eine Vielfalt von verschiedenen Möglichkeiten sich auszudrücken, das Leben zu gestalten, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten. Da beim Qigong Dancing - ebenso wie bei vergleichbaren Übungsformen - tiefgreifende Prozesse in Gang gesetzt werden können, ist eine umsichtige und verantwortungsbewusste Gruppenleitung nicht nur in einem psychotherapeutischen Kontext notwendig.


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