Heft 1, 3/2000
Ich blühe, ich genieße und ich pack es an!
Qigong in der Krebstherapie. Von Dr. Zuzana Sebková-Thaller
Während in China Qigong eine wesentliche Rolle in der Krebstherapie spielt, sind derartige Einsatzmöglichkeiten bei uns noch recht unbekannt. Als erfolgversprechende Methode gilt vor allem das Guilin-Qigong, das jedoch sehr genaue Anleitung und großen Zeitaufwand erfordert. Zuzana Sebková-Thaller hat ein Übungssystem für KrebspatientInnen zusammengestellt, das jeweils an die Möglichkeiten und Bedürfnisse der einzelnen Person angepasst werden kann. Es ist lustbetont und leicht zu erlernen und kann in den Alltag integriert werden. Die Übenden lernen bald sich zu entspannen, ihre Sinne zu öffnen, sich zu verwurzeln und das Gefühl für ihre Mitte und ihre Energie zu entwickeln. Mit Reinigungs- und Schutzübungen wird die bewusste Bearbeitung von seelischen Belastungen unterstützt. Ein zentrale Rolle spielt die »Übung zur Umprägung« mit der sogenannten »Atemwende«, die Korrekturen im Verhältnis zu sich selbst, der Umwelt und der Welt als Ganzes ermöglicht, eine Wende auf allen Ebenen des Lebens.
Inhaltsverzeichnis
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